Ausbildung zum Ständigen Diakon im Zivilberuf

Die Fachakademie führt für die (Erz-) Bistümer Berlin, Dresden, Görlitz und Magdeburg die Ausbildung Ständiger Diakone durch. Der Direktor der Fachakademie ist der gemeinsame Ausbildungsleiter.

Unsere Ausbildung zielt den Ständigen Diakonat im Zivilberuf an. Diakone im Zivilberuf üben ihren Dienst mit einem stärkeren Akzent auf eine Wirksamkeit etwa in der Arbeitswelt, an Orten ausserhalb christlicher Gemeinden und damit in der Mitte der Gesellschaft aus. Ein Dienst in den Gemeinden tritt dabei in den Hintergrund und dient hier vor allem einer Ermöglichung und Deutung eines christlichen Engagments für die (säkulare) Gesellschaft. In diesem Sinn verstehen wir Diakone als Brückenbauer und Kundschafter für einen möglichen Dienst an den Mitmenschen, in einem besten Wortsinn als Missionare der Zuwendung Gottes zu den Menschen.

Jesus, der anderen die Füße wäscht, ist ein Bild für Zuwendung Gottes zu den Menschen. (Die Fußwaschung. Fresko von Giotto di Bondone in der Cappella degli Scrovegni, Padua)

 

Die dreijährige, berufsbegleitende Ausbildung in 18 Studienwochenenden und 3 Studienwochen an der Fachakademie sowie ein Praktikum in den Heimatbistümern nimmt dieses Leitbild und das daraus folgende Tätigkeitsprofil in den Blick. Sie dient der Einübung diakonischer Aufmerksamkeit sowie der theologisch-praktischen, menschlich-sozialen und geistlich-spirituellen Kompetenzen. Nach der Ordination zu Diakonen folgt eine zweijährige Phase der Diensteinführung, die der Reflexion der ersten gemachten Erfahrungen dient.

Interessierte Männer wenden sich an die jeweiligen Beauftragten in den (Erz-)Bistümern. Nach einer Annahme als Bewerber werden diese dann in die Ausbildung an der Fachakademie entsandt.

Für informierende Gespräche wenden Sie sich bitte auch an Direktor Dr. Thomas Pogoda.